bild_fas_02_ggrZahllose Bauwerke wie Bauernhöfe in den Alpen, Stabkirchen in Skandinavien oder Tempel in Asien, die viele Jahrhunderte überdauert haben, zeugen von der praktisch unbegrenzten Haltbarkeit von Holzkonstruktionen. Grundvoraussetzung ist eine sorgfältige Planung und Ausführung unter den Gesichtspunkten des konstruktiven Holzschutzes. Unter diesem Begriff fasst man alle Maßnahmen zusammen, die das Holz vor einer Schädigung durch Wasser schützen. Dabei gilt es eine länger andauernde Durchfeuchtung des Holzes, z.B. durch Regen, zu vermeiden, weil eine zu hohe Holzfeuchtigkeit das Wachstum holzzerstörender Pilze ermöglichen würde. Auch zu große Holzfeuchteänderungen sind nicht wünschenswert, weil das damit verbundene „Arbeiten“ (Quellen und Schwinden) des Holzes in bestimmten Anwendungsfällen nachteilig wäre und z.B. zu Rissen führen könnte.